Neugestaltung von Altar und Lesepult

Neugestaltung von Altar und Lesepult

Ein neuer Altar für unseren Kirchsaal in Nordend

Im Einweihungsgottesdienst für unsere restaurierte Dinse-Orgel im Juni 2016 rief Pfarrerin Krötke das nunmehr neue Projekt aus: die neue Altargestaltung in unserem Kirchsaal. Da der nicht mehr in das denkmalgerechte Raumkonzept passende Altar von 1962 nach der Saalrenovierung nicht wieder aufgestellt worden ist, steht seit 2006 ein recht einfacher Altartisch als Übergangslösung auf dem Altarplatz. Der GKR hat beschlossen, dass ein künstlerisch gestalteter Altartisch und ein dazugehöriges Lesepult aufgestellt werden sollen. Der Förderverein Jugendstil-Kirchsaal Nordend wird sich in seiner Arbeit auf den neuen Altar konzentrieren. Die Neugestaltung will gut bedacht sein, geht es doch um beim Altar um das räumliche Zentrum des Gottesdienstes. Um gute Ideen zu finden, soll ein Kunstwettbewerb ausgelobt werden. Hierzu laufen jetzt Abstimmungen mit dem kirchlichen Bauamt beim Konsistorium. Alle Schritte werden um der Sache willen einige Zeit benötigen. Auch wenn das Ergebnis noch offen ist, so wissen wir doch Eines gewiss: ein schöner Altar wird auch gutes Geld kosten! Und hier sind Gemeinde und Förderverein schon jetzt auf Ihre freundlichen Spenden angewiesen!

Albrecht Kinze

Die bisherigen Altare im Jugendstil-Kirchsaal

Altar 1909 bis 1962 – Entwurf von Fritz Gottlob

 

Altar 1962 bis 2006 – Entwurf von Anselm Thieme

 

Altar Provisorium ab 2006

September 2017: Ein Anfang ist gemacht!

Schon länger beschäftigt den GKR und den Förderverein die Frage, wie wir einen künstlerischen Wettbewerb für die Neugestaltung des Altarraumes in geeigneter Weise auf den Weg bringen können. Je mehr wir uns damit auseinandergesetzt haben, umso vielfältiger wurden die Fragen und der Klärungsbedarf. Deshalb baten wir die Landeskirche um Unterstützung. Das Kirchliche Bauamt hat uns freundlicherweise ein erfahrenes Architektenbüro zur Seite gestellt. Sogar die Kosten für das Planungsverfahren werden von der Landeskirche übernommen. Dafür sind wir sehr dankbar und freuen uns, dass das Projekt nun endlich fortgeführt werden kann.

Am 13. und 27. Juni 2017 trafen nun sich Vertreter des Architektenbüros D:4 mit Mitgliedern des GKRs und des Fördervereins zu ersten Gesprächen. Fragen des Architekturbüros betrafen z.B. den Standort, die Größe, die Materialien des neu zu gestaltenden Altars und des Pultes.

Die originalen Gegenstände von 1910, also auch die Taufe, sollen erhalten bleiben. Angestrebt wird ein Gesamtkonzept des Altarraumes.

Das Architekturbüro entwirft nun eine vorläufige Wettbewerbsunterlage, die auch in der Kirchengemeinde diskutiert werden kann. Der GKR beschließt danach die endgültige Fassung der Ausschreibung. Es soll nicht – wie ursprünglich einmal in Betracht gezogen – einen offenen Wettbewerb geben, sondern ungefähr 6 – 10 möglichst unterschiedliche Künstler werden gezielt angesprochen.

Auch die Gemeinde kann Künstler benennen, die zum Wettbewerb eingeladen werden sollen. Interessierte könnten vorab in einer kleineren Gruppe die Künstlerateliers besuchen.

Um die eingehenden Wettbewerbsbeiträge fachlich zu bewerten, wird eine Jury gebildet, die auch mit Vertretern der Landeskirche und einem Denkmalpfleger besetzt ist. Der Auswahlprozess erfolgt einstufig. Die interessierten Gemeindemitglieder werden in dieses Verfahren einbezogen.

Wir freuen uns über die nun begonnene Diskussion zur Gestaltung unseres Altarraumes. Nachdem die Restaurierung der Dinse-Orgel dank vieler Spender fast abgeschlossen ist, sind nun alle Gemeindemitglieder und Freunde zu dem neuen Vorhaben aufgerufen, die Neugestaltung des Altarraumes zu unterstützen.

GKR und Förderverein laden herzlich zu einem ersten Informationsabend über das Vorhaben am Mittwoch, 9. November 2017, um 19.00 Uhr nach Nordend ein.

Prof. B.-M. Kleber